Berg anschauen: Wer kommt mit ?

Als passionierter Nicht-Bergsteiger (bin nicht schwindelfrei…) und nur mittelmässig-sportlicher Mensch, möchte ich jetzt doch mal einen richtig großen Berg aus der Nähe anschauen. Und da auch der Airport von Lukla schon lange auf meiner to do list steht, bietet sich eine Tour zum Mount Everest ja förmlich an.

Weil die Familie nicht kann/will, es aber immer mehr Spass macht wenn man große Dinge gemeinsam erlebt, starte ich jetzt einfach mal einen Aufruf in die Leserschaft. Vielleicht gibt es ja hier jemanden der auch schon immer von dieser Reise geträumt hat, und uns (einen Kumpel konnte ich schon überreden) begleiten möchte.

Für die geplante Tour sind wohl keine bergsteigerischen Fähigkeiten notwendig, es handelt sich mehr um eine Wanderung. Einziges Problem kann nur die zunehmende Höhe darstellen; wir werden also vernünftigerweise zwischendurch zweimal einen Tag pausieren um uns zu akklimatisieren. Gepäck lassen wir tragen und auch sonst möchten wir das ganze halbwegs komfortabel gestalten.

Wer also Zeit hat, grossartige Landschaft und fantastische Ausblicke auf die Bergwelt des Himalaya geniessen möchte, sowie natürlich Teil einer Gruppe netter Menschen werden möchte, der möge sich doch bitte bei mir unter m.levinger@destinations.de melden.

Alle Detailfragen zur Reise beantwortet Ihnen Herr Grätz unter 030 – 88 67 81 03 oder k-graetz@nepal-reisen.de

 

Nachfolgend erste Infos zum Ablauf dieses „once in a lifetime events“ :

 

20.10.16 Tag 1: Anreise

Anreise in Eigenregie nach Kathmandu.

 

21.10.16 Tag 2: Kathmandu

Ankunft Kathmandu ; Transfer zum Hotel in Boudha/Kathmandu; Briefing zur Trekking-Tour

Shambaling Hotel

 

22.10.16 Tag 3: Flug nach Lukla – Wanderung nach Phakding

In etwa einer Stunde fliegen wir morgens mit einem Propeller-Flugzeug von Kathmandu nach Lukla (2.800 m, asphaltierte Rollbahn), wo uns die Begleitmannschaft bereits erwartet. Langsam und stetig gehen ist oberstes Gebot, denn unser Organismus muss sich erst an die dünne Luft gewöhnen. Wir steigen ca. 1,5 Std. zum Kusum-Fluss (2.550 m) ab und folgen dann dem Dudh Kosi (= Milchfluss) am Ostufer stromaufwärts nach Phakding (2.650 m). Der Rest des Tages dient dem Ausruhen und kommt unserer Akklimatisation zugute.

↑ 100 Hm; ↓ 250 Hm; Gehzeit: ca. 3 Std.; Yeti Mountain Resort Phakting (FMA)

 

23.10.16 Tag 4: Sagarmatha-Nationalpark – Namche Bazar

Weiter nordwärts queren wir mehrmals den Fluss auf langen Drahtseilbrücken. In Jorsale befindet sich der „Police Checkpost“ am Eingang zum Sagarmatha-Nationalpark. Benannt ist dieser nach dem Sherpa-Wort für den Mt. Everest. Nach insgesamt drei bis vier Stunden Fussmarsch stromaufwärts erreichen wir den Zusammenfluss von Nangpo und Imja zum Dudh Kosi (2.850 m). Hinter der Stahlbrücke über die Imja-Schlucht bewältigen wir in etwa zwei Stunden den steilen und kraftraubenden Aufstieg zum berühmten Sherpa-Zentrum Namche Bazar (3.450 m). Wir richten uns in einer angenehmen Lodge oberhalb der Polizeistation ein und können einen Rundgang durch die Geschäfts- und Souvenirstraße machen.

↑ 950 Hm; Gehzeit: ca. 6 Std.; Yeti Mountain Resort Namche (FMA)

 

24.10.16 Tag 5: Ausflug Khumjung oder Ruhetag in Namche

Zuerst besuchen wir den Mendaphu Hill oberhalb des Ortes. Hier finden wir die Hauptverwaltung des Parks mit einem informativen Museum und einen erstklassigen Aussichtspunkt auf zahlreiche Khumbu-Gipfel wie Mount Everest, Lhotse, Taboche und Ama Dablam. Nun geht es vorbei an Mani-Mauern (Steintafeln, auf denen der Spruch „Om mani padme hum“ eingemeißelt ist) und hübschen Chörten über Zarok nach Syangpoche (mit der höchsten Flugpiste Nepals). Über einen kleinen Pass gelangen wir ins stattliche Dorf Khunde mit dem berühmten Hillary-Hospital der Sir Edmund Hillary Stiftung, das auch besichtigt werden kann. Über verwinkelte Wege zwischen den steingesäumten Ackerparzellen hindurch kommen wir zum Kloster von Khumjung (3.800 m), das wir besichtigen. Anschließend kehren wir zurück nach Namche Bazar.

↑ 350 Hm; ↓ 350 Hm; Gehzeit: ca. 5 Std.; Yeti Mountain Resort Namche (FMA)

 

25.10.16 Tag 6: Sanasa – Phunki – Tengpoche – Deboche

Über Sanasa wandern wir hinunter in die tiefe Imja Kosi-Schlucht und bis zum Weiler Phunki (3.250 m). Nach einem etwa zwei Stunden dauernden Aufstieg erreichen wir den Kamm von Tengpoche (3.870 m). Bei klarem Wetter erfreut uns bis zum Sonnenuntergang der grandiose Ausblick auf die Eisriesen im Khumbu. Über uns thronen Gipfel wie Kongde Ri, Taboche, Mount Everest, Nuptse, Lhotse, Ama Dablam, Kang Taiga und Tamserku.

Wer möchte, kann heute noch oder auch morgen früh das weithin bekannte buddhistische Kloster von Tengpoche besuchen. Wir übernachten im Himalaya Culture Home in Deboche eine halbe Std. von Tengpoche.

↑ 750 Hm; ↓ 550 Hm; Gehzeit: 6 bis 7 Std.; Himalaya Culture Home (FMA)

 

 

26.10.16 Tag 7: Deboche – Pangpoche – Dingpoche

Wir steigen zur Brücke über den Imja Kosi ab, dann geht es weiter nach Pangpoche (3.985 m). In dem durch uralte Wacholderbäume geprägten Dorf können wir die mit über 350 Jahren älteste Gompa im Khumbu besuchen. Am Nachmittag folgen wir dem Hangweg zur Brücke über den Imja Kosi (4.135 m) und treffen nach kurzem Aufstieg in Dingpoche ein. Dieser Ort ist mit rund 4.350 m das höchstgelegene, dauerhaft (auch im Winter) besiedelte Dorf im Khumbu-Gebiet.

↑ 750 Hm: ↓ 250 Hm; Gehzeit: ca. 6 bis 7 Std.; Mount Paradise Lodge (FMA)

 

27.10.16 Tag 8: Akklimatisationstag in Dingpoche

 

Um uns noch besser an die ungewohnte Höhe zu gewöhnen, verbringen wir den heutigen Tag und eine weitere Nacht in Dingpoche. Wir können einfach ausruhen oder einen fakultativen Ausflug zum knapp 5.000 m hohen „Hausberg“, dem Dingpoche Peak, unternehmen.

Mount Paradise Lodge (FMA)

 

28.10.16 Tag 9: Duglha – Lobuche

Nur kurz ist der Anstieg zu einem Chörten, der einen letzten Blick ins Chukhung-Tal eröffnet. Über den Höhenweg oberhalb des Pheriche-Tales wandern wir gemütlich zum Gletscherfluss des Khumbu-Gletschers. Wir rasten im Weiler Duglha (4.620 m) unterhalb der Endmoräne und meistern dann das anstrengende Steilstück über die alte Moräne bis zu den Gedenkschreinen für verunglückte Bergsteiger und Sherpas (4.850 m). Weiter geht es in der Mulde zwischen den Lobuche-Bergen und der Khumbu-Seitenmoräne leicht ansteigend bis zu den einfachen Lodges von Lobuche (4.930 m).

↑ 600 Hm; Gehzeit: ca. 5 Std.; Oxygen Altitude Home Lodge (FMA)

 

29.10.16 Tag 10: Gorak Shep – Mt. Everest-Basislager – Gorak Shep

Über die Endmoräne des Changri Nup-Gletschers mehrmals auf- und absteigend, bewältigen wir den Kräfte zehrenden Anmarsch (ca. drei Stunden) zur Hochalm Gorak Shep (5.200 m), wo wir in einer Lodge übernachten werden. Da wir hier am höchsten Ort dieser Reise schlafen, müssen wir besonders darauf achten, langsam aufzusteigen und genügend Wasser zu trinken. Nach einer Pause ziehen wir taleinwärts weiter über den schuttbedeckten Gletscher und erreichen etwa drei Stunden später das Basislager des Mt. Everest (5.350 m). Ein historischer Platz – von hier starten fast alle Everest-Expeditionen zum berüchtigten Khumbu-Eisfall, der imposant vor uns liegt. Nach kurzer Rast wandern wir zurück nach Gorak Shep.

↑ 420 Hm; ↓ 150 Hm; Gehzeit: ca. 8 Std. Himalayan Lodge (FMA)

 

30.10.16 Tag 11: Gorak Shep – Kala Pattar – Pheriche

Für den Gipfeltag zum Kala Pattar („schwarzer Berg“) heißt es früh aufstehen. Hinter dem ausgetrockneten See erkennen wir bereits die Route zum Panoramagipfel des 5.643 m hohen Kala Pattar (ca. zwei Stunden). Beeindruckend ist nicht nur die Nähe zur Everest-Pyramide (ca. 10 km Luftlinie entfernt!) und zum Nuptse-Grat, sondern auch der Tiefblick auf die Eiswelt des Changri- und des Khumbu-Gletschers mit dem Bereich des Basislagers in der Ferne. Ein kräftiger Wind fegt oben auf der Spitze dieses Vorberges des Pumori.

Nachdem wir uns genügend umgesehen haben, gehen wir zu Mittag zurück nach Gorak Shep und steigen dann auf bekannter Route über Duglha ab bis Pheriche (4.200 m), dem Ort mit dem höchstgelegenen Hospital der Region. Wieder in geringerer Höhe, verbringen wir die Nacht in einer gemütlichen Lodge.

↑ 450 Hm; ↓ 1450 Hm; Gehzeit: ca. 7 bis 8 Std.: Lodge (FMA)

 

31.10.16 Tag 12: Pheriche – Khumjung

Über Pangboche, Deboche, Tengpoche und Sansa erreichen wir unseren Übernachtungsort Khumjung nach etwa 8-9 Std.

↑530 Hm; ↓1.010 Hm; Lodge (FMA)

 

01.11.16 Tag 13: Khumjung – Lukla

Auch heute geht es wieder auf bekannten Wegen fast ausschließlich bergab. Über Namche Bazar, Monjo und Phakting erreichen wir Lukla. Nachdem wir hinter Nurning den Thado Koshi Khola über eine Hängebrücke überqueren, geht es die letzten 2 Stunden nochmal einmal leicht bergauf bis nach Lukla.

Abends können wir mit unserer Mannschaft den Abschied aus dem Khumbu Himal feiern.

↑ 250 Hm; ↓ 1.190 Hm; Gehzeit: ca. 8-9 Std.; Yeti Mountain Resort Lukla (FMA)

 

02.11.16 Tag 14: Flug Lukla – Kathmandu

Wenn das Wetter mitspielt, fliegen wir am Vormittag von Lukla nach Kathmandu.

Hier endet die organisierte Reise.

 

 

 

Leistungen:

Transfer in Kathmandu Flughafen – Hotel Shambaling – Flughafen

1 Übernachtung Hotel Shambaling DZ Deluxe room mit Frühstück

Inlandsflug mit Tara Air: Kathmandu – Lukla – Kathmandu

Freigepäck insgesamt 15 kg (10 kg aufgegebenes Gepäck und 5 kg Handgepäck)

12tägige Trekking-Tour mit Vollpension

davon 4 Übernachtungen in Yeti Mountain Home Komfort Lodges

(1x Phakting; 2x Namche und 1x Lukla)

Trekking Sirdar mit einfachen Englisch Kenntnissen und Träger (1 Träger für 2 Teilnehmer); es dürfen maximal 13 kg pro Person an den Träger weitergegeben werden

Versicherung, Verpflegung und Unterkunft für die Begleitmannschaft

Nationalpark- und TIMS-Gebühren

Hauser Topschutz 2016 bestehend aus:

  • Stornokosten – Versicherung mit Selbstbehalt
  • Reisekranken – Versicherung
  • Medizinische Notfall Hilfe inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten bis zu 10.000,00 €
  • Reisehaftpflicht-Versicherung
  • Nicht enthaltene Leistungen:
  • Visum für Nepal
  • Nicht aufgeführte Mahlzeiten und Getränke
  • Persönliche Ausgaben etc
  • Zusatzleistungen bedingt durch Flugverspätungen/-streichungen
  • Übergepäck auf Inlandsflügen ca. 2 € pro kg
  • Langstreckenflug nach/von Kathmandu

 

  • Reisepreis pro Person im DZ:              2.299,00 Euro
  • Einzelzimmer-Zuschlag:                          349,00 Euro
  • Das Angebot kann nur direkt bei Nepal Reisen & Hauser Exkursionen Berlin gebucht werden und nicht über andere Reisebüros und Agenturen.

 

Bin gespannt…..

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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