Turbulenter Flug – AA First Class

Ein großer Nachteil der Herbstferien ist die Tatsache der Endlichkeit, so daß wir uns nach wunderschönen Tagen am Pazifik wieder am Flughafen von San Diego wiederfanden, um von dort unsere Reise über Dallas, London und Oslo nach München anzutreten. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt….

Der Check-In verlief noch unspektakulär:

Check-In am Flughafen San Diego

Check-In am Flughafen San Diego

American Passagiere erhalten Zutritt zur Airspace Lounge in der Licht und Schatten vereint sind. Die Einrichtung ist sehr nett und modern, die Aussicht auf das Vorfeld grossartig (auch wenn sich hier nicht viel tut). Das Angebot an kostenlosen Speisen und Getränken ist unverschämt. Diese Situation kann man im Getränkebereich (z.B. 8 USD für ein Bier, 14 USD für ein Glas Wein) teilweise noch umgehen wenn man Voucher hat. Wenn man etwas essen will hingegen muss man immer zahlen.

Kostenfreies Essen...

Kostenfreies Essen…

Kostenfreie Softdrinks - aus dem Automaten und dann auch noch Pepsi..

Kostenfreie Softdrinks – aus dem Automaten und dann auch noch Pepsi..

Die Rettung: Getränkevoucher !

Die Rettung: Getränkevoucher !

Schöne Einrichtung

Schöne Einrichtung

Great view!

Great view!

Hell und modern...

Hell und modern…

Wie funktioniert die Kasse nochmal ?

Wie funktioniert die Kasse nochmal ?

Pünktlich, wie fast immer, haben wir uns dann auf den Weg zum Gate gemacht. Nachdem wir uns schon gewundert haben daß der Schalter dort nicht besetzt war, verschaffte uns ein Blick auf die Anzeigetafel rasch Aufklärung. Das Flug hatte mindestens 2 Stunden Verspätung weil das Wetter in Dallas so schlecht war. Wenn man aber dort nur 60 Minuten Transferzeit zum Transatlantikflug nach London hat, ist dies durchaus als schlechte Nachricht zu deuten.

Also wieder zurück in die Lounge um mit den dort tätigen Damen von American eine Problemlösung zu erörtern. Was relativ schwierig war da alle späteren Transatlantikflüge nach Europa in der Business voll waren. Zwei nette Frauen haben sich also über eine Stunde intensiv mit unserem Vorgang befasst und zwischendurch immer mal wieder lustige Vorschläge präsentiert. Beispielhaft seien hier Alternativen wie Abflug ab Los Angeles (alle Flüge dorthin ausgebucht aber wir könnten auf eigene Kosten mit einem Auto dorthinfahren) oder Flug über Chicago (Transatlantik aber leider Downgrade in Economy…) erwähnt. Da wir eigentlich schon zeitnah eine Lösung sehen wollten habe ich mein Notebook aufgeklappt und selbst nach Möglichkeiten gesucht. Weil die Spätmaschine von Dallas nach London noch 4 Plätze in First frei hatte, Fragen ja nichts kostet und Frechheit siegt hatten wir also kurz darauf tatsächlich 4 Boardingpässe der ersten Klasse in der Hand.

Angesichts dieser Tatsache sind wir also wieder zum Gate marschiert und haben das Flugzeug nach Dallas, einen neuen Airbus A321, bestiegen. Die Kabine war modern bestuhlt wobei die inneramerikanische First Class ja bekanntermassen nichts besonderes ist. Beinfreiheit und Sitzbreite waren aber ok und jeder Platz verfügte über einen eigenen Monitor.

First Class auf inneramerikanisch

First Class auf inneramerikanisch

Sitzansicht

Sitzansicht

Airshow

Airshow

Kabinenansicht

Kabinenansicht

Bis jetzt hat alles nach einem ereignislosen Flug ausgesehen, wir können uns also erstmal dem Essen an Bord zuwenden:

Welcome Drink samt Nüssen

Welcome Drink samt Nüssen

Essbares Essen

Essbares Essen

Cookie geht natürlich immer

Cookie geht natürlich immer

Und dann fingen die Probleme an. Und zwar in Form von Schleifen die wir geflogen sind – weit entfernt vom Zielort also nicht trafficbedingt. Der Pilot hat uns dann informiert daß das Wetter in Dallas sich wieder extrem verschlechtert habe, und wir solange kreisen bis klar ist ob der Flughafen wieder geöffnet wird oder wir ausweichen müssen.

Schleifen fliegen..

Schleifen fliegen..

Glücklicherweise konnten wir dann doch den Anflug fortsetzen wobei dieser von extremen Turbulenzen begleitet war, und wir immer wieder deutlich absackten und rumgeschüttelt worden sind. Die letzten 20 Minuten vor der Landung war es sehr ruhig im Flugzeug…

Und auch am Boden war die Stimmung erstmal gedrückt.

Nicht lustig...

Nicht lustig…

Fast-Monopol: 80 Prozent einer Anzeigentafel in unserer Hand.

Fast-Monopol: 80 Prozent einer Anzeigentafel in unserer Hand.

Nach einem kurzen Loungeaufenthalt ging es dann auch gleich nach London weiter – aber das ist schon die nächste Geschichte..

 

 

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