Die neue 777 von American: Ein richtig guter Business Class Sitz !

Immer wieder gibt es fantastisch günstige Business Class Angebote nach Nordamerika wenn man seine Reise nicht in Deutschland sondern ab diversen europäischen Flughäfen startet. Und da Hawaii schon immer auf unserer Wunschliste stand, haben wir gleich zugeschlagen als wir die günstigen Tarife der oneworld-Allianz ab Dublin gesehen haben – Endpreis inkl. aller Steuern und Gebühren ca. 1.700 Euro pro Nase. Ausserdem wollte ich schon immer die neue Business Class von American in der Boeing 777-300 kennenlernen. Also im August 2015 Familie eingepackt, nach Dublin geflogen und los geht’s..

Der Flug von Dublin nach London ist nur ein kurzer Hüpfer und verlief ereignislos.Wen es trotzdem interessiert: hier ein Tripreport mit Fotos den ich auf so-war-mein-flug.de gemacht habe.

In London angekommen mussten wir mit dem Bus von Terminal 5 zum Terminal 3 wechseln. Generell Empfehlung für Heathrow: immer genug Umsteigezeit einplanen! Die Wege können ganz schon lang sein und oft kommt es zu Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle.

In Terminal 3 angekommen hatte ich dann genug Zeit um mir die diversen oneworld Lounges dort anzusehen. Das Verständnis meiner Familie für diese Form des Zeitvertreibs hält sich natürlich in Grenzen….

Zuerst waren wir in den Lounges (First und Business) von Cathay Pacific – nähere Ausführungen hierzu erspare ich mir und Ihnen, da diese beiden Lounges umgebaut werden und deshalb momentan geschlossen sind.

Als nächstes haben wir die British Airways Lounges heimgesucht. Die Business Lounge war voll, aber in der First Lounge war es angenehm leer. Man hat eine sensationelle Aussicht auf die Startbahn und es gibt Hamburger mit Champagner. Hier ein paar Impressionen:

 

 

Champagner Bar in der BA First Lounge

Champagner Bar in der BA First Lounge

BA First Lounge

BA First Lounge

 

Perfekter Moment in der BA First Lounge

Perfekter Moment in der BA First Lounge

 

Zu guter Letzt ging es dann noch in die beiden Lounges von American, den Admirals Club und die Flagship Lounge. Die sind beide ok.

 

Admirals Club - modern eingerichtet.

Admirals Club – modern eingerichtet.

Flagship Lounge

Flagship Lounge – nicht modern eingerichtet.

 

Falls jemand mehr über die Lounges wissen will: Auf www.loungeguide.net gibt es viele Infos und Fotos.

Und jetzt zum Flug selbst:

Der neue Business Class Sitz von American in der 777-300 (läuft in den Reservierungssystemen unter 77W) ist sensationell. Es gibt extrem viel Beinfreiheit und Privatsphäre. Wir hatten 4 Fensterplätze hintereinander. Die Maschine ist 1-2-1 konfiguriert, so daß jeder Passagier einen direkten Zugang zum Gang hat; das Raumgefühl in der gesamten Kabine ist sehr gut. Es gibt viele Ablageflächen und der Sitz ist vielfältig verstellbar und leicht zu bedienen. Da es ein Tagflug war habe ich die Schlafposition nur mal kurz ausprobiert – scheint aber sehr bequem zu sein.

 

Toller Sitz !

Toller Sitz !

Das Entertaiment-System ist auch klasse. Man hat einen großen Monitor sowie gute Kopfhörer (die vor der Landung eingesammelt werden damit niemand welche mitnimmt). Die Auswahl an Filmen und Musik ist in Ordnung und die Airshow ist recht informativ. Ausserdem gibt es Internet an Bord – kostet aber extra.

 

Long way to go...

Long way to go…

 

Der Service war ok, anfangs etwas holprig dann aber sehr nett und aufmerksam.

Und nun zur Verpflegung:

Zunächst einmal gab es keinen Welcome Drink vor dem Start, das war schon komisch. In der Luft gab es sodann nur Prosecco. Später war dann plötzlich doch Champagner verfügbar.

Hier ein paar Bilder (sagen ja mehr als 1000 Worte):

 

Prosecco und Nüsse

Prosecco und Nüsse

 

Vorspeise

Vorspeise

 

Hauptgang

Hauptgang

 

Eis geht immer...

Eis geht immer…

Während des Reisefluges war in der Galley ein kleines Büffet aufgebaut damit man nicht verhungert:

 

Sehr nett.....

Sehr nett…..

Vor der Landung wurde dann nochmal ein Snack am Platz serviert:

 

Snack vor der Landung

Snack vor der Landung

 

In Los Angeles angekommen mussten wir dann noch mit dem Bus vom Terminal 4 zum International Terminal gebracht werden – Immigration ist anscheinend nur dort möglich.

Unser Flugzeug in Los Angeles

Unser Flugzeug in Los Angeles

Fazit: Der Sitz ist einmalig gut, auch der Rest hat gepasst. Ein sehr schöner Flug!

 

Wer mehr Fotos von Lounges, Essen, Amenity Kit und eine kompetente Toilettenempfehlung haben will: eine ausführlichere Bewertung mit sehr viel mehr Fotos habe ich auf so-war-mein-flug.de gemacht.

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