Review: Airberlin Business von Düsseldorf nach New York + Ein Tag in Far Rockaway

Günstige Economy Tarife nach New York, bald verfallende Upgrade Voucher und der schon lange bestehende Wunsch mal nach Far Rockaway zu kommen – diese Kombination führte zu einem Flug mit airberlin von Düsseldorf nach New York JFK.

Mein Bericht beginnt in der (mittlerweile wohl geschlossenenen) AB Lounge in Düsseldorf. Man steigt eine Treppe hinauf und kann dann links (airberlin Lounge) oder rechts (Open Sky Lounge) abbiegen. Das Angebot an Speisen und Getränken ist identisch, die Einrichtung nicht.

airberlin Lounge

airberlin Lounge

Frühstücksangebot

Lesestoff

Hier noch die Open Sky Lounge:

Repräsentative Sitzmöbel

Frühstücksangebot der Open Sky Lounge

Ab zum Flugzeug:

Unser Airbus A330

Hatte am Vortag schon einen Web-Check-In gemacht, musste aber nochmal an den Schalter um meinen Ausweis im Original vorzulegen.

Pre-Boarding hat wunderbar geklappt, so dass ich als erster an Bord war und ein Foto von der leeren Kabine machen konnte.

Gute Auswahl an Lesestoff vor dem Start

Platz 5A, einen Einzelsitz am Fenster. Man hat zwar sehr viel Beinfreiheit, aber nur eine mittelmässige Sitzbreite. Insgesamt stellt sich das Gefühl ein, in einem Käfig zu sitzen. Aber zumindest in einem Käfig mit viel Privatsphäre. Da die Gepäckfächer recht niedrig angeordnet sind, muss man beim Aufstehen aufpassen – sonst haut man sich den Kopf an. Passiert aber eigentlich nur einmal, dann hat man es gelernt. Der Sitz selbst ist einfach zu bedienen, bietet verschiedene Anschlüsse. Negativ: wenig Ablageflächen, Tisch zu weit weg und alles extrem dreckig, wenn man genauer hinsieht.

Hier ein paar Impressionen von Sitz und Kabine:

Sitzdetail

Tisch zu weit weg..

Gute Beinfreiheit

Nicht so ganz sauber…

Kabine

Sanitäre Einrichtungen waren schon etwas in die Jahre gekommen, aber immer sauber.

Bathroom Amenities

Der Monitor war nicht so besonders riesig und recht weit weg, bot aber eine sehr gute Bildqualität. Kopfhörer waren auch ok. Die Auswahl an Filmen war klein (44), aber sehr gut. Ausserdem gab es natürlich eine Airshow, die man  auf dem Handy mitverfolgen konnte. Internet nur gegen Bezahlung möglich.

Das Amenity Kit war bescheiden gefüllt.

Vor dem Start wurde ein Glas Champagner sowie ein heisses Tuch gereicht.

Nach dem Start ein weiteres Glas Champagner, diesmal mit Nüssen.

Der Service war übrigens sehr freundlich und aufmerksam, ohne dabei anbiedernd zu sein. Purserin hat sich persönlich vorgestellt. Beim Essen hatte ich die erste Wahl und bekam es auch als erster.

Zeit für einen Blick in die Speisekarte:

Und so hat das Essen dann live ausgesehen:

Vorspeise

Hauptgericht: Garnelen

Käse als Dessert

Das ganze Essen kam von der Sansibar und war ziemlich lecker.

Kurz vor der Landung gab`s dann nochmal eine Kleinigkeit:

Und zum Abschied die berühmten Schokoherzen.

Die Landung war überpünktlich – zur eigentlich geplanten Ankunftszeit war ich schon durch die Immigration!

Fazit: schöner Flug mit Schwächen beim Sitz aber leckerem Essen und tollen Service. Hat Spass gemacht..

 

Und jetzt kurz noch ein paar Worte und Bilder zu Far Rockaway:

Immer wenn ich mit der U-Bahn vom Flughafen nach Manhattan fuhr, habe ich mir gedacht, dass ich eines Tages mal in die andere Richtung fahren möchte. Und zwar nach Far Rockaway, so heisst die Endstation Richtung Atlantik – der Name hat mir einfach gut gefallen.

Und diesmal war es endlich soweit; ich fuhr die 4 Stationen nach Far Rockaway. Hier gibt es kilometerlange Strände mit einer sehr schönen Strandpromenade. Die lokale Infrastruktur ist etwas dürftig – exakt ein einziges Hotel ist vorhanden. Nur eine Frage der Zeit bis dieser Fleck Erde von den New Yorkern entdeckt werden wird – in weniger als einer Stunde ist man mit der U-Bahn aus Manhattan am wunderschönen Sandstrand – deutlich näher als die Hamptons.

Bin einen kompletten Tag lang den Strand hin und zurück spaziert – ca. 50km standen abends auf dem Smartphone Display. Ein wundervoller Tag mit viel Sand, Wasser und Ruhe; und Flugzeuge, weil JFK nicht weit entfernt ist.

Hier ein paar Impressionen:

Das einzige Hotel, direkt an der U-Bahn Station – sehr praktisch.

Strandpromenade – hier kann man viele Kilometer lang joggen und Fahrrad fahren. Und natürlich auch spazieren gehen.

Atlantik

Viel Sand, wenig Menschen.

Eine Uhr.

Endloser Strand.

Surferbereich

Ein Flugzeug.

Plätze an der Sonne.

Freie Tischwahl

Strand bis zum Horizont.

Eine Skyline.

Destination: München

Landeanflug JFK

Sie sehen, es ist gar nicht so schlimm mit der U-Bahn mal in die „falsche“ Richtung zu fahren….

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