Review: Lufthansa Business Class von Seattle nach Frankfurt

Nach einer großartigen Reise durch den Nordwesten der USA, ging es wieder zurück nach Europa. Also, Kraftfahrzeug im Mietwagenzentrum abgegeben und mit dem Shuttle-Bus zum Flughafen. Dort haben wir uns brav am Schalter angestellt, um die Koffer abzugeben und Boardingpässe zu erhalten.

Nach der Security ging es dann per Zug zum South Terminal, wo ein Großteil der internationalen Flüge losgeht. Lufthansa nutzt „The Club at Seattle South“ als Lounge. Meinen ausführlichen Review zu diesem erstaunlich netten Ort lesen Sie bitte hier.

Man hat eine großartige Aussicht auf das Vorfeld. Und so konnten wir auch die Ankunft unseres Flugzeuges verfolgen.

Nach standesgemäßem Priority Boarding haben wir das Upper Deck erklommen und uns dort eingerichtet. Im Gegensatz zur 747-8 vom Hinflug sitzt man hier parallel und etwas versetzt – muss sich also nicht den Fussraum mit dem Nachbarn teilen. Nachfolgend ein paar Impressionen von Sitz und Kabine:

Für die Füsse…

Der Sitz ist einfach zu bedienen und vielfältig verstellbar.

Ein Platz am Fenster ist eindeutig mein Favorit. Hier gibt es große Ablageflächen und viel Stauraum. Und naturgemäß die bessere Aussicht…

Einziger Nachteil: man kommt nicht auf den Gang, ohne über den Nachbarn steigen zu müssen. War in meinem Fall aber kein Problem, da ja die Ehefrau neben mir platziert war.

Das Raumgefühl in der Kabine hat mir sehr gut gefallen; Upper Deck ist immer was besonderes.

Monitor und Kopfhörer waren in Ordnung, Auswahl an Filmen und Musik ok.

Wie immer bei Lufthansa, war die Auswahl an Lesestoff sehr reichhaltig.

Weniger reichhaltig war die Anzahl der Toiletten im Oberdeck. Es gab deren nämlich nur eine. Das hat immer mal zu Wartezeiten geführt. Lufthansa hat aber wohl gelernt. In der neuen 747-8, die wir ja auf dem Hinflug hatten, gibt es zwei.

Jeder Passagier wurde mit einem bescheidenen Amenity Kit versorgt.

Zur Begrüßung ein Glas Champagner:

Mit ein paar Minuten Verspätung sind wir dann Richtung Frankfurt gestartet.

Start in Seattle

Nach Erreichen der Reiseflughöhe, gab es wieder Champagner und was zum Knabbern.

Und dann ging es auch schon mit dem Essen los; vorab schon mal ein Blick in die Speisekarte:

Und nun das Ganze auch in Bildern:

Vorspeise: Sashimi vom Thunfisch und Grüntee-Sobanudeln mit Chili-Limettendressing

Rinderschmorrippe mit Gremolata, Rotkohl, Möhrchen, Steckrüben und Kartoffelpüree

In Soja gebackener Heilbutt mit Miso-Buttersauce, grüner Spargel und Kartoffel-Bohnen-Rösti

Nachspeise

Betthupferl

Betthupferl

Irgendwann ging dann auch die Sonne unter und sorgte für angenehme Stimmung in der Kabine.

Sunset

Zum Schlafen ist der Sitz übrigens nicht so toll. Zumindest wenn man über 1,90m ist. Für die Kinder war es aber ok.

Während der Nacht konnte man sich selbst mit Getränken und Snacks versorgen, wobei man die Auswahl als durchaus bescheiden bezeichnen konnte.

Self-Service

Sunrise

Vor der Ladung wurde uns noch ein Frühstück zuteil.

Die Landung in Frankfurt erfolgte pünktlich und problemlos.

Fazit: Solide Leistung, aber nicht weltbewegend.

 

 

 

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