Review: Lufthansa First Class von Los Angeles nach München

Nach dem überragenden Hinflug in der Swiss First, stand nun der Rückflug in der ersten Klasse der Lufthansa auf dem Programm. Wobei ein direkter Vergleich natürlich etwas unfair ist, da der Flug aus dem Heimatland einer Airline schon aufgrund der Loungesituation und des normalerweise besseren Caterings leicht im Vorteil ist. Und ein Tagflug ist mir auch deutlich lieber, als nachts über den Atlantik zu fliegen und zerknautscht in Europa anzukommen.

Los geht`s :

Am Flughafen von Los Angeles nutzt Lufthansa die Star Allianz Lounges, die es in den Versionen Business und First gibt.

Als humorvoller Mensch kann man sich sehr über die First Lounge freuen, die ist nämlich ein Witz. Eine ausführliche Beschreibung habe ich hier verfasst; wem das zu lang ist, der möge sich einfach an den nachstehenden Fotos erfreuen, da schaut das Ganze gar nicht so schlimm aus:

Gesamtansicht

Restaurant

Nach diesem Klagen auf höchstem Niveau, geht es jetzt erstmal durch das Terminal zu unserem Flugzeug, einem Airbus A340-600.

Schnell noch kitschige Sunset Fotos von anderen Flugzeugen gemacht:

Durch das Priority Boarding konnten wir ziemlich früh an Bord, hatten also die beste Auswahl an Tageszeitungen vor der Flugzeugtür.

Und vor dem Einnehmen der Sitzplätze noch kurz im Cockpit vorbeigeschaut:

In der LH First gibt es 8 Plätze – 2 Reihen in einer 1-2-1 Konfiguration.

Hatte 2A, also zweite Reihe am Fenster links. Der Sitz ist schön und hochwertig mit extrem viel Beinfreiheit und guter Sitzbreite. Im direkten Vergleich gewinnt jedoch die Swiss, da es dort deutlich mehr Ablageflächen und Stauraum gibt. Außerdem sind Monitor und Tisch bei den Schweizern viel, viel größer. Ansonsten war der Sitz aber in Ordnung, einfach zu bedienen und auch als Bett sehr gut. Habe zumindest recht gut geschlafen, obwohl es in der Kabine deutlich zu warm war. Mittels einer hochfahrbahren Wand kann man sich ausreichend Privatsphäre verschaffen. Die gesamte Kabine bietet ein sehr gutes Raumgefühl. Genug der Worte; hier ein paar Fotos von Sitz und Kabine:

Mein Sitz 2A

Sitz 2A

Viel Beinfreiheit…

Mittelsitze in Reihe 2

Kabine bei Tag, kurz vor der Landung

Kabine bei Nacht

Fußablage und Stauraum

Monitor

Beleuchtete Rose

Neben Decke und Kopfkissen befanden sich auch noch Pantoffeln, Schlafanzug und ein Amenity Kit am Platz.

Amenity Kits mit Inhalt

Es gibt 2 Toiletten – bei maximal 8 Passagieren ist das mehr als ausreichend. Waren auch recht geräumig und immer sauber.

Bathroom

Amenities

Die Auswahl an Lesestoff war, wie immer bei Lufthansa, sehr reichhaltig.

Zum Entertainment Angebot: der Monitor ist sehr viel kleiner als bei der Swiss und umständlich zu bedienen, Kopfhörer ist ok, Auswahl an Filmen und Musik gut.

Unglaublich unverschämt ist es, meiner Meinung nach, von First Class Passagieren Geld für das Internet zu verlangen. Das geht einfach nicht. Swiss vergibt hier wenigstens Voucher für Ihre Premiumkunden.

Genug geärgert, zurück zum Flug…

Vor dem Start wurde uns ein Glas Champagner samt warmen Nüssen gereicht.

Und dann sind wir auch schon in die Nacht gestartet, leider mit über einer Stunde Verspätung…

Los Angeles

Kaum auf Reiseflughöhe, ging auch schon das kulinarische Programm los. Zuerst gab es nochmal Champagner und einen Gruß aus der Küche.

Hier die Verpflegung in Wort und Bild:

Der Service an Bord war übrigens aufmerksam und höflich, aber nicht herzlich. Der Pilot hat uns vor dem Flug persönlich begrüßt. Das war eine nette Geste.

Nach dem Essen ein paar Stunden Schlaf, bevor wir über Europa wieder aufgewacht sind. Gesicht mit heissem Tuch geputzt und dann gefrühstückt:

Mit ca. 45 Minuten Verspätung sind wir dann in München gelandet.

Zum würdigen Abschluss unserer Reise gab es dann noch Kuchen und Champagner in der First Class Lounge.

 

Fazit: Swiss First hat uns vom Produkt her besser gefallen, aber auch der Lufthansa Flug war ein schönes Erlebnis.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.