Review: UA Global First von Chicago nach London

Aus Seattle kommend, bin ich pünktlich in Chicago gelandet und dort durch den bunten Tunnel zu den C Gates im Terminal 1 gewandert.

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Dort wollte ich mir die Wartezeit in der Global First Lounge von United möglichst angenehm vertreiben.

Leider befand sich das ganze gerade im Umbau, so daß man nur ein Provisorium innerhalb des United Clubs für internationale First Class Passagiere bereitgehalten hat – immerhin mit sehr schöner Aussicht auf das Vorfeld. Und Champagner gab`s auch. Ansonsten war die ganze Veranstaltung eher bescheiden:

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Was bei United ganz interessant ist: am Gate sind Monitore wo man erfährt wie voll die Maschine ist. Man sieht wieviele Passagiere in welcher Klasse gebucht sind, wieviele auf der Upgrade-Warteliste stehen und welche Upgrades geklappt haben.

First Class Situation

First Class Situation – 4 freie Plätze

Wie man sieht, sind 4 Plätze für Upgrades frei (auf 2A war ich, und 2K wurde für die Crew geblockt).

Upgrade Kandidaten...

Upgrade Kandidaten…

6 Personen (später sogar 8)  hätte gerne ein Upgrade – 4 Passagiere haben eines bekommen.

Die glücklichen Gewinner..

Die glücklichen Gewinner..

Erhobenen Hauptes ging ich also als einziger First Passagier mit bezahltem Ticket (krachbilliger Sondertarif ab London, aber das muss ja niemand wissen) an Bord. Die First in der Boeing 767 ist bei United ganz lustig konfiguriert: zwei Reihen mit je 3 Sitzen in einer 1-1-1 Konfiguration. Das Raumgefühl in der Kabine hat mein Wohlgefallen erregt.

Der von mir in Besitz genommene Fensterplatz war sehr gut. Der Sitz ist recht breit und bietet viel Beinfreiheit, sowie mehr als genug Ablageflächen und Stauraum. Auch als Bett war alles ok; habe tief und fest geschlafen.

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Mittelsitz….

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Mein Sitz…

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Abendstimmung in der Kabine

Abendstimmung in der Kabine

Vor dem Start gab es noch ein Glas Sekt aus dem Plastikglas. Und zwar nur für mich, weil die Crew viel zu tun hatte, und nur noch Zeit für den „Vollzahler“ blieb, wie mir die Purserin später erzählt hat.

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Das lustige Amenity Kit war mit allerlei Dingen befüllt, die ich auf dem langen Weg zur Startbahn fotografisch verewigt habe:

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Unterwegs haben wir noch ein paar bunte Flugzeuge gesehen die sich in Chicago getroffen haben:

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American war auch da...

American war auch da…

Und dann waren wir auch schon in der Luft.

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Kaum auf Reiseflughöhe gab`s dann Champagner und Nüsse.

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Womit wir auch schon beim Thema Essen wären. Hier die Speisekarte:

Vorspeisen

Vorspeisen

Hauptspeisen

Hauptspeisen

Frühstück

Frühstück

Getränke

Getränke

Und das ganze noch in echt:

Shrimp tempura

Shrimp tempura

Suppe

Suppe

Salat

Salat

Hauptspeise

Hauptspeise

Hauptspeise

Hauptspeise

Eis zum Dessert

Eis zum Dessert

Unterm Strich war das Essen eine eher mittelmässige Veranstaltung.

Umso besser war der Sonnenuntergang:

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Das Entertainment Angebot an Bord war ok. Guter Monitor und Kopfhörer sowie nette Auswahl an Filmen und Musik. Und eine nette deutschsprachige Purserin mit der man gut quatschen konnte.

Filmangebot

Filmangebot

Airshow

Airshow

Die Toiletten waren nicht First Class; die Maschine war halt schon etwas älter…

Bathroom

Bathroom

Anflug auf London:

London

London

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Letzter Blick auf das Flugzeug:

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Fazit: Guter Sitz, aber vom Gesamteindruck her nicht so richtig First Class. Für den Preis und die Meilenausbeute aber sehr fein.

2 comments

  • Das Essen sieht ziemlich grauslig aus, vor allem die (Dosen- ?) Pilze und die Soßen, die die Hauptgerichte ertränken.

  • Das Essen ist miserabler Standard. Kein Wunder UA streicht die erste KLasse komplett. Anhand dieses Beispiels kann man sehen, wie „heruntergekommen“ die nordamerikanische Luftfahrtindustrie ist. Und United war in den neunziger Jahren mal wirklich gut….da gab es von JFK nach LAX in der „ersten“ Kaviarservice. Ich habe die Speisekarte noch

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