Review: United First Class von Washington nach Seattle

Da mein ursprünglich gebuchter Flug von London nach San Francisco gestrichen wurde, musste ich über Washington zu meiner Enddestination Seattle fliegen. Also fast 5 Stunden in der inneramerikanischen First verbringen, anstatt nur den kurzen Hüpfer von San Francisco aus.

Viel ärgerlicher war aber das Umsteigen in Washington – Einreise und Security haben fast 2 Stunden gedauert. Sei`s drum, es gibt Schlimmeres im Leben.

Die Loungesituation am Washington Dulles Airport war in Ordnung; einen ausführlichen Artikel über die Global First Lounge und den United Club mit vielen Fotos habe ich ja bereits hier verfasst, deshalb hier nur drei Fotos zur Auflockerung:

United Global First Lounge

United Global First Lounge

United Global First Lounge

United Global First Lounge

Gleich 2 Sorten...

Gleich 2 Sorten…

Unser Flugzeug war eine Boeing 737-900 mit 5 Reihen First Class in einer 2-2 Bestuhlung. Da die Maschine komplett voll war, musste ich mit der letzten Reihe vorlieb nehmen. Normalerweise kein Problem, aber für diesen Flug nicht optimal. Im Gegensatz zu den anderen 4 Reihen kann man nämlich hier die Rückenlehne nicht verstellen, weil dort eine Wand ist. Sitzbreite und Beinfreiheit sind ok, aber das ganze als First zu bezeichnen ist schon recht verwegen.

Sitz 5A

Sitz 5A

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Kabinenansicht

Kabinenansicht

Wenn wir schon beim Thema Unbequemlichkeit sind: Die Toilette ist extrem eng.

Sehr eng..

Sehr eng..

Vor dem Start erhält man ein kostenloses Getränk im vornehmen Plastikbecher:

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Auf dem Weg zur Startbahn haben wir dann eine A380 von British Airways überholt, und uns auch an allen anderen Fliegern vorbeigemogelt:

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Alle überholt....

Alle überholt….

Für gute Unterhaltung an Bord ist gesorgt, vorausgesetzt man hat sich im Vorfeld die United App heruntergeladen. Da es keine Monitore am Sitz gibt, muss man sich das Entertainment Programm auf seinem mobilen Endgerät zu Gemüte führen. Es gibt verschiedene Filme und Spiele, und natürlich eine Airshow.

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Ausserdem gab es Internet an Bord, aber nur gegen Bezahlung.

Da also mehr als 5 Stunden Zeit totzuschlagen waren, ist einem jede Abwechslung willkommen.

Fangen wir mal mit dem Essen an.

Nach dem Start gab es Getränke (diesmal in einem richtigen Glas) und Nüsse:

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Danach eine Vorspeise gefolgt von einer Hauptspeise:

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Frisch gestärkt konnte ich mich dann dem Blick aus dem Fenster widmen und über das Leben philosophieren.

Wolken

Wolken

Wolken mit Fenster

Wolken mit Fenster

Wolken mit Berg

Wolken mit Berg

Wir sind dann halbwegs pünktlich in Seattle gelandet, und ich konnte mit nur ca. zwei Stunden Verspätung gegenüber des ursprünglichen Flugplans in mein Hotel gehen und duschen – immer meine erste Aktion nach langen Reisetagen.

United hat übrigens einen Reisevoucher über 200 USD rausgerückt, weil der Reiseverlauf doch etwas lästiger war als ursprünglich gebucht.

Fazit: Man sollte bei Reisen in Städte, die ein Umsteigen in den USA erforderlich machen unbedingt schauen, so wenig Zeit wie möglich auf inneramerikanischen Flügen zu verbringen…

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